Leistungen

Mein Therapieangebot

Hundephysiotherapie

  • Manuelle Therapie
  • Therapeutische Massagen
  • Passives Bewegen
  • Aktives Bewegen
  • Gerätetherapie & Muskelaufbau
  • Lymphdrainage
  • Atemtherapie
  • Wärme-/Kältetherapie
  • Neurologische Behandlungen
  • TENS Gerät

Hundeosteopathie

  • Parietale Techniken
  • Faszien- und Weichteiltechniken
  • Viszerale Therapie
  • Kraniosakrale Therapie

Zusatzleistungen¹

Meine umfassende Ausbildung erlaubt es mir, die Therapie ganzheitlich zu unterstützen

  • Ernährungsberatung
  • Naturheilkunde² (Phytotherapie, Horvi-Enzymtherapie, Heel)

 

¹ Diese Zusatzleistungen stellen kein eigenständiges Angebot dar. Sie werden nur unterstützend im Rahmen der hundephysiotherapeutischen Behandlung angeboten.

² Hierbei handelt es sich um alternative Medizin, deren Wirksamkeit naturwissenschaftlich schulmedizinisch weder nachgewiesen noch anerkannt ist. (Hinweis nach deutschem Heilmittelwerberecht §3)

Der erste Termin

Wie ich helfe...

Befundung

Bei der Befundung wird gemeinsam ein ausführlicher Fragebogen ausgefüllt.
Darauf werden unter anderem Erkrankungen, Medikamente die der Hund bekommt, der Ernährungszustand und die Größe Ihres Hundes notiert. Außerdem führe ich einen Sicht- und Tastbefund durch und prüfe den Zustand der Gelenke durch passives Durchbewegen.

Erstellung eines Therapieplans

Auf Basis der Befundung erstelle ich gemeinsam mit Ihnen einen ausführlichen Therapieplan. In diesem Plan werden auch Nah- und Fernziele festgelegt, um den Therapieerfolg zu messen und Ihnen eine Perspektive über den Verlauf zu geben. Zusätzlich zeige ich Ihnen Übungen für zuhause, um die Therapie zu unterstützen.

Behandlung

Nach dem Erstellen des Therapieplans geht es auch schon mit der ersten Behandlung los.
Hierbei kommen unter anderem verschiedene Massagegriffe, passives Bewegen der Gliedmaßen, manuelle Therapie, Lymphdrainage, aktives Bewegen oder Gerätetherapie zum Einsatz.
Jede Behandlung wird auf den aktuellen Zustand Ihres Hundes angepasst.

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Der erste Besuch

Derzeit habe ich keine eigenen Praxisräume, daher arbeite ich mobil und komme zu Ihnen nach Hause.

Die Erstanamnese dauert 60-90min und beinhaltet die  Anamnese, Adspektion, Palpation, Gangbildanalyse, Erstellung eines Therapieplanes sowie die erste Behandlung.

Bitte gehen Sie kurz vor dem Termin nochmal eine Runde mit dem Hund, damit er sich lösen kann.

Wenn Sie bereits tierärzliche Unterlagen wie Befunde, Röntgen/CT/MRT Aufnahmen oder Laborbefunde haben bringen Sie diese bitte zu Ihrem ersten Termin mit.

Ihr Hund sollte ca. 2 Stunden vor der Behandlung kein Futter mehr bekommen.

Wenn Ihr Hund Allergien hat oder nur bestimmte Sachen fressen soll bringen Sie bitte ein paar Leckerlie zur Behandlung mit. Gerne können Sie auch das Lieblingsspielzeug Ihres Hundes mitbringen.

Im Detail

Befund und Behandlung

Die Anamnese

Im ersten Schritt geht es darum sich ein genaues Bild des Hundes zu machen. Wegen welcher Beschwerden kommt er in die Hundephysiotherapie? Dabei spielt auch die Diagnostik des Tierarztes eine große Rolle. Falls Ihr Hund Medikamente bekommt, notiere ich mir welche das sind. Gerade bei Cortison oder Schmerzmitteln ist es für die Behandlung zu berücksichtigen. Eine Schmerzmittelgabe muss berücksichtigt werden, um den Hund nicht zu überlasten, da er den Schmerz nicht mehr wahrnimmt. Eine längere Gabe von Cortison kann Auswirkungen auf die Stabilität der Knochen haben und muss daher in jedem Fall berücksichtigt werden. 
Sind sonstige Erkrankungen des Hundes bekannt?
Ist Ihr Hund ein reiner Familienhund oder ist er ein Jagd- oder Arbeitshund?

Die Adspektion

Beim Sichtbefund beobachte ich den Hund ganz genau.
Dafür muss der Hund die Position zwischen Stehen, Sitzen und Liegen einige Male verändern. Dabei achte ich darauf ob der Hund unbehagen beim Positionswechsel zeigt oder sich immer nur auf eine Seite setzen oder legen möchte.
Außerdem schaue ich mir den Hund in Bewegung an. Dabei achte ich in den verschiedenen Gangarten auf Unregelmäßigkeiten in der Bewegung und Schlurfgeräusche. Zudem achte ich auf die Kopfbewegung, Rutenbewegung, und die Stellung der Gliedmaßen, denn auch diese können einen wichtigen Hinweis auf Probleme geben.
Auch der Zustand des Felles, der Haut und der Zähne wird genau begutachtet.

Die Palpation

Der Tastbefund ist beim hundephysiotherapeutischen Befund besonders wichtig.
Hierbei wird der gesamte Hund abgetastet, wichtig ist hier besonders der Seitenvergleich. Dabei wird sowohl auf Temperaturunterschiede der Haut und der Gelenke als auch auf Schwellungen geachtet.
Zudem wird im Seitenvergleich darauf geachtet ob die Muskeln gleich ausgebildet sind. Hierbei lassen sich Muskelverspannungen, übersensible Stellen, Narben, Druckempfindlichkeit und verklebtes Gewebe ertasten

Das passive Bewegen

Beim passiven Bewegen werden alle Gelenke sowohl in Beugung als auch in Streckung vorsichtig bis zum Gelenkanschlag durchbewegt. Auch hierbei ist der Seitenvergleich wieder wichtig. Dabei können sich Bewegungseinschränkungen, überbewegliche Gelenke sowie Schmerzen beim Bewegen zeigen.
Bei Bewegungseinschränkungen kann mit dieser Technik im Laufe der Behandlung immer wieder überprüft werden ob es schon Verbesserungen gibt.

Der Behandlungsplan

Nach der Anamnese, der Adspektion, der Palpation und dem passiven Bewegen wird ein individueller Behandlungsplan für Ihren Hund erstellt.
Dieser beinhaltet:
– Nahziele
– Fernziele
– Tipps für Zuhause
– Anzahl und zeitliche Abstände der Behandlungen
Die tierärztliche Diagnose und der hundephysiotherapeutische Befund bilden die Basis für den Behandlungsplan.
Die Hundephysiotherapie kann die tierärztliche Behandlung nicht ersetzen. Als begleitende und unterstützende Maßnahme ist sie aber ein sehr wichtiger Beitrag zur Genesung Ihres Hundes.

Massagen

In der Hundephysiotherapie gibt es viele unterschiedliche Massagetechniken.
Massagen fördern die Durchblutung, die Temperatur der Haut und der Muskeln steigt und der Stoffwechsel wird angeregt. Außerdem werden schmerzauslösende Substanzen aus dem Gewebe ausgeschwemmt. Dadurch wirken Massagen schmerzlindernd.
Je nach Intensität der Massage wird der Muskeltonus entweder erhöht oder reduziert.
Dabei sind sanfte, langsame Bewegungen entspannend und reduzieren den Muskeltonus. Diese werden bei verspannter Muskulatur eingesetzt. Verspannte Muskulatur kann durch Schonhaltungen, Überlastungen, Schmerzen, aber auch Angst oder Stress entstehen.
Wenn die Muskulatur zurückgebildet ist oder neurologische Störungen vorliegen, werden kräftige Massagen angewandt. Dadurch wird der Muskeltonus erhöht. Das Zurückbilden der Muskulatur entsteht zum Beispiel durch Ruhigstellung nach Operationen, durch Lähmungen oder auch altersbedingt.
Massagen eignen sich auch besonders gut für sehr sensible, aufgeregte oder ängstliche Hunde. Durch die sanften, langsamen Bewegungen entspannen sich die Hunde meist sehr schnell.

Manuelle Therapie

Durch die manuelle Therapie wird die Gelenkbeweglichkeit erhalten oder wieder verbessert.
Außerdem wird durch die manuelle Therapie die Produktion der Gelenkflüssigkeit angeregt. Das ist besonders wichtig nach Operationen, langer Ruhigstellung der Gliedmaße oder bei Arthrose.

Passives und aktives Bewegen

Das passive und aktive Bewegen ist bei vielen Gelenkerkrankungen besonders wichtig.

Beim passiven Bewegen macht der Hund nichts und die Gliedmaßen werden vom Therapeuten durchbewegt. Das erhöht die Beweglichkeit und regt die Bildung von Gelenkflüssigkeit an. Das ist besonders bei gelähmten oder frisch operierten Hunden wichtig, die ihre Gliedmaßen noch nicht belasten dürfen. Durch das passive Bewegen kann die Beweglichkeit der Gelenke verbessert werden.

Beim aktiven Bewegen muss der Hund aktiv Übungen absolvieren. Hierbei werden der Muskelaufbau, die Motorik und die Koordination gefördert.
Das kann besonders nach Operationen für den Muskelaufbau hilfreich sein. Sobald der Hund sich nach der Operation wieder mehr bewegen darf sollte auch mit der aktiven Bewegung angefangen werden.

Gerätetherapie

Die Gerätetherapie ist eine gute Möglichkeit die Bewegungsabläufe und die Koordination zu verbessern. Außerdem kann auch die Stabilisation verbessert werden. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten: Trampolin, Balancepad, Wackelbrett, Slalom oder Cavaletti.

Manuelle Lymphdrainage

Die manuelle Lymphdrainage kann sehr gut nach Operationen eingesetzt werden. Oftmals bildet sich im Operationsbereich ein Ödem, welches durch die Lymphdrainage besser und schneller abtransportiert wird.
Aber auch bei sehr ängstlichen Hunden oder aufgeregten Hunden bietet sich die Lymphdrainage an, da sie eine sehr entspannende Wirkung hat.